KfW 300 zu 1,17 Prozent, das Programm, das die Hausbank liegen ließ
Familie mit zwei Kindern aus Viersen, eigenes Bauvorhaben, Einfamilienhaus.
1Ausgangslage
Eine Familie mit zwei Kindern baut ein Einfamilienhaus in Viersen. Mit zwei Kindern und einem klimafreundlichen Neubau erfüllte sie die Voraussetzungen für „Wohneigentum für Familien“, das KfW-Programm 300, mit einem Zins, der weit unter jedem Bankdarlehen liegt.
2Die Hürde
Das Programm verlangt Nachweise: Einkommensgrenze, Energiestandard des Hauses, Bestätigung durch einen Energieeffizienz-Experten, saubere Antragsreihenfolge vor Baubeginn. Für die Bank bedeutet das Arbeit, für die sie bei einem durchgeleiteten Förderkredit kaum etwas verdient. Die Hausbank hat deshalb abgewinkt: zu viel Aufwand, lieber ein normales Darlehen.
3Was wir gemacht haben
Wir haben das Programm mit dem maximalen Anteil von 200.000 Euro eingebaut, zu 1,17 Prozent. Die Nachweise haben wir zusammen mit dem Energieberater der Familie vorbereitet, so dass der Antrag im ersten Anlauf durchging. Der Rest des Bauvorhabens lief über ein klassisches Bankdarlehen, kombiniert in einer Finanzierung.
Was du daraus mitnehmen kannst
Förderprogramme sind kein Bonus, den die Bank dir anbietet, sondern Geld, das du dir holen musst. Wer baut und Kinder hat, sollte KfW 300 prüfen, bevor der Bauvertrag unterschrieben ist. Danach ist es zu spät.
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